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Wissenschaftlicher Mitarbeiter FIAT-Projekt (m/w/d)

Teilzeit, 50% - JobID: P0052V088

ab dem 01.10.2020 am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) für die Arbeitsgruppe Professor Dr. Dr. Eva Winkler der Sektion Translationale Medizinethik gesucht.

Die Stelle ist befristet auf 3 Jahre, eine Weiterbeschäftigung darüber hinaus ist gegebenenfalls möglich. Die Vergütung erfolgt nach TV-L.

Sie arbeiten im von der Deutschen Krebshilfe geförderten FIAT-Projekt "Finanzielle Auswirkungen einer Tumorerkrankung. Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung selbstberichteter finanzieller Konsequenzen in Folge einer Krebserkrankung und Pilotierung eines Screening-Programms". Das interdisziplinäre Projekt vereint Projektpartner aus den Bereichen Onkologie/Medizinethik, Gesundheitswissenschaften und Methoden der empirischen Sozialforschung. Ziel ist es, ein deutschsprachiges Instrument zur Messung finanzieller Belastung infolge einer Krebserkrankung zu entwickeln und im Rahmen einer bi-zentrischen Studie zu validieren.

 

Das am NCT Heidelberg angesiedelte Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Eva Winkler und Dr. Katja Mehlis widmet sich insbesondere der Exploration von Dimensionen und Themen, die für die Erfassung finanzieller Auswirkungen der Krebserkrankung auf Seiten der betroffenen Patientinnen und Patienten relevant sind. Um ein umfassendes Verständnis zu erlangen, sollen qualitative Ansätze (Leitfadeninterviews) zum Einsatz kommen. Die gewonnen Ergebnisse sollen Grundlage für die Instrumentenentwicklung sein und die Ausarbeitung von Praxisempfehlungen einfließen. Darüber hinaus soll über die Pilotierung eines Screening-Programms für Patienten mit hohem finanziellen Belastungsrisiko erste Erfahrungen des Sozialdienstes gesammelt und das Instrument hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit evaluiert werden.

Ihre Aufgaben
  • Sozialempirische Forschung und Projektarbeit, insb. Vorbereitung, Durchführung und Auswertung qualitativer Interviews mit Patientinnen/Patienten und Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern des Sozialdienstes
  • Ausarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis (in Zusammenarbeit mit den anderen Projektpartnern)
  • Wissenschaftliches Publizieren (vor allem in biomedizinischen und medizinethischen Journals, deutsch und englisch)
  • Enge Zusammenarbeit mit den interdisziplinären Projektpartnern und mit den anderen Disziplinen innerhalb der Sektion Translationale Medizinethik
Ihr Profil
  • Abgeschlossenes Studium einer Geistes- oder Sozialwissenschaft, vorzugsweise der Soziologie oder eines anderen einschlägigen Fachs
  • Abgeschlossene Promotion oder vergleichbare Leistungen (wünschenswert)
  • Ausgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung sozialempirischer Methoden (idealerweise qualitativ und quantitativ)
  • Erfahrung in der Durchführung und Auswertung qualitativer Interviews
  • Erfahrung in wissenschaftlicher Projektarbeit (wünschenswert)
  • Interesse an medizinethischen Fragestellungen
  • Wissenschaftliche Publikationen in den genannten Gebieten sind von Vorteil
  • Sehr gute Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit, freundliches Auftreten, sicherer Umgang mit Menschen, Zuverlässigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten und Eigeninitiative
  • Offenheit und Interesse für interdisziplinären Diskurs und Austausch (Forschung und Publikationen sind stets projektbezogen und finden im Team statt)
Unser Angebot
  • Mitarbeit in einer interdisziplinären medizinethischen Forschungsgruppe
  • Bearbeitung aktueller und praxisrelevanter Fragestellungen aus dem dynamischen Kontext medizinischer Forschung und Versorgung
  • Starker Praxisbezug
  • Dissertation zum Dr.sc.hum möglich
  • Teilnahme an internen und externen Fortbildungen, Kongressen wird gewünscht und gefördert
Kontakt & Bewerbung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Katja Mehlis (katja.mehlis@med.uni-heidelberg.de, Tel.: 06221 56-35727).

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (bitte alles in elektronischer Form und in einer PDF Datei) senden Sie bitte bis zum 20. August 2020 unter dem Kennwort FIAT an personal.jaeger@med.uni-heidelberg.de.



Universitätsklinikum Heidelberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg

Veröffentlichung: 21.07.2020

Wir stehen für Chancengleichheit. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt. Das Universitätsklinikum strebt eine generelle Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen und Positionen an, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen sind daher besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar, soweit dienstliche oder rechtliche Gründe nicht entgegenstehen.

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