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W3-Professur für Neurochirurgie (Nachfolge Prof. Unterberg) im Angestelltenverhältnis

zum 01.10.2023 an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zu besetzen.

Ihre Prespektive

Die Klinik ist sowohl klinisch als auch experimentell zentraler Bestandteil des international sichtbaren interdisziplinären neuroonkologischen Schwerpunkts von Klinikum, Fakultät und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, der weiter ausgebaut werden soll. Weitere Schwerpunkte bzw. Entwicklungsfelder von Klinikum und Fakultät, in welchen die Neurochirurgie eine wichtige Rolle spielen wird, liegen in der komplexen Wirbelsäulenchirurgie, der Stereotaxie und Neuromodulation sowie der pädiatrischen Neurochirurgie.

Die Neurochirurgische Klinik verfügt über fünf Operationssäle (davon zwei Hybrid-OPs mit intraoperativem MRT und CT), in denen jährlich über 3.000 operative Eingriffe durchgeführt werden. Die Neurochirurgische Klinik ist wesentlicher Partner innerhalb des interdisziplinären Intensivzentrums der Kopfklinik. Der Klinik sind eine Professur für Experimentelle Neurochirurgie mit wissenschaftlicher Sektion sowie die weiteren Sektionen „Komplexe Wirbelsäulenchirurgie“, „Stereotaxie und Neuromodulation“, „Schmerztherapie“ sowie „Pädiatrische Neurochirurgie“ zugeordnet.

Zu den Aufgaben der zu besetzenden Professur gehört die herausragende Vertretung des Fachs Neurochirurgie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung sowie die Leitung der Neurochirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg.

Von den Bewerbern werden umfassende klinische und herausragende operative Erfahrungen in wichtigen Gebieten der Neurochirurgie (Tumorchirurgie, Schädel-Basis-Chirurgie, komplexe Wirbelsäulenchirurgie, funktionelle Neurochirurgie) erwartet. Die Bewerber sollten international anerkannte wissenschaftliche Leistungen, ein eigenständiges Forschungsprofil und entsprechende Drittmittelförderung nachweisen können und ein ausgeprägtes Interesse besitzen, klinisch und wissenschaftlich mit den angrenzenden Disziplinen intensiv zu kooperieren. Bei entsprechenden wissenschaftlichen Voraussetzungen kann eine kooperative Anbindung an das DKFZ erfolgen.

Die Neurochirurgische Klinik beteiligt sich an den Sonderforschungsbereichen SFB 1389 (Understanding and targeting resistance in glioblastoma) und SFB 1158 (From nociception to chronic pain: Structure function properties of neural pathways and their reorganization) und sowie am Konsortium „Aggressive Meningeome/FORAMEN“ am Schädel-Hirn-Trauma-Register der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie und innovativen klinischen Studien vor allem in der Neuroonkologie.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, dokumentiert durch Promotion und Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen. Zusätzlich sind die Anerkennung als Facharzt für Neurochirurgie sowie die Zusatzbezeichnung „Spezielle Neurochirurgische Intensivmedizin“ notwendig.

Auf die weiteren in § 47 und § 48, Abs. 2 des baden-württembergischen Landeshochschulgesetzes (LHG) genannten Einstellungsvoraussetzungen sowie auf die Regelungen des § 49 Abs. 2a LHG zur dienstrechtlichen Stellung wird hingewiesen.

Die Universität Heidelberg strebt eine Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an das Dekanat der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 672, 69120 Heidelberg und reichen Sie die erforderlichen Unterlagen elektronisch gemäß den auf der Webseite der Fakultätsgeschäftsstelle angegebenen Kriterien bis zum 31. Januar 2022 ein: www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/professur.

Veröffentlichung: 01.12.2021

Wir stehen für Chancengleichheit. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt. Das Universitätsklinikum strebt eine generelle Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen und Positionen an, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen sind daher besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar, soweit dienstliche oder rechtliche Gründe nicht entgegenstehen.

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